Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte

Die Diagnose Krebs ist für jeden Betroffenen ein Schock. Neben Ängsten und Unsicherheiten tauchen viele Fragen gleichzeitig auf, mit denen man sich befassen muss, u.a. auch zum Thema Ernährung. Diese spielt für unsere Gesundheit und Gesundung generell eine ganz entscheidende Rolle. Bei einer Krebserkrankung gibt sie dem Patienten im Rahmen einer supportiven Therapiemaßnahme die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.

Christiane Wader

eine Krebspatientin, erzählt hier Ihre Geschichte und was sie dazu veranlasst hat, ihre Ernährung komplett auf ketogen umzustellen.

Im Sommer 2011 ging ich frohen Mutes meinem Job wieder in Vollzeit nach und schaffte parallel mein Sportpensum.

schwimmen in der bucht

Hochzeitsstrauß
Hochzeitsstrauß

Kurz darauf, nur 9 Monate nach der letzten Bestrahlung, bekam ich die niederschmetternde Diagnose von multiplen Lebermetastasen. Der Kampf sollte in eine neue Runde gehen. Mir wurde der linke Teil der Leber, additiv die Gallenblase, entnommen. Die folgende erneute Chemotherapie legte mich bereits nach kurzer Zeit und trotz schonenderem Schema völlig flach.
Mein Mann ist immer an meiner Seite. Während dieser schweren Zeit machte er mir einen Heiratsantrag. Unsere standesamtliche Trauung fand dann inmitten der Chemotherapie statt. Ich weiß nicht, wie ich ohne ihn diese strapaziöse Zeit überstanden hätte. Ein Patient hat dabei nicht nur die Last zu tragen, zeitnah sehr weitreichende Entscheidungen zu treffen und psychisch die lebensbedrohlichen Diagnosen und deren Folgen zu verarbeiten. Er muss zudem unglaublich viele Formalitäten erledigen. Anträge für Krankengeld, Rente und Rehabilitation sind Beispiele für typische, zeitraubende Beschäftigungen in dieser Zeit. Zum Glück hatte mein Mann diesen Teil fast vollständig übernommen. Derart geliebt und unterstützt hoffte ich inständig auf eine glückliche und gesunde Zukunft.