Gluten-Unverträglichkeit

Gluten-Unverträglichkeit

Zöliakie (Glutensensitive Enteropathie) ist eine autoimmune Erkrankung, die zu einer Entzündung im Dünndarm führt. Das Immunsystem betroffener Patienten reagiert auf das Klebereiweiß Gluten. Gluten kommt in den gängigsten Getreidearten wie Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel vor. Mitunter auch in Hafer, der aber nicht bei allen Patienten Beschwerden auslöst.

Beschreibung Zöliakie

In Deutschland ist Zöliakie eine relativ häufige Erkrankung. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Zöliakie ist jeder 200. Mensch von einer Gluten- Unverträglichkeit betroffen – mit steigender Tendenz. Die Ursachen sind letztendlich ungeklärt. Man vermutet, dass neben Umweltfaktoren auch veränderte Ernährungsgewohnheiten und psychosoziale Faktoren eine Rolle spielen.

woman is having stomach acheDie Krankheit begleitet betroffene Patienten ihr ganzes Leben lang, da es bisher keine heilende Therapie gibt. Die wichtigste Rolle im Rahmen einer Behandlung kommt der Ernährung zu: Zöliakie-Patienten müssen sich dauerhaft glutenfrei ernähren. Bei konsequenter glutenfreier Ernährung bilden sich die Beschwerden fast immer vollkommen zurück.

Typische Beschwerden

Wenn Menschen mit Zöliakie glutenhaltige Nahrungsmittel zu sich nehmen, treten bei ihnen typische Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und fettige Durchfälle auf. Zöliakie ist aber nicht nur mit diesen kurzfristigen Symptomen verbunden, sondern auch mit langfristigen Beeinträchtigungen: Durch die Entzündung wird die Schleimhaut des Darms so geschädigt, dass im Prinzip alle Nahrungsbestandteile schlechter in den Körper aufgenommen werden (Malabsorption) und es dadurch zu schweren Mangelzuständen kommen kann.

Ernährung

Zöliakie-Patienten müssen eine lebenslange glutenfreie Diät einhalten, d.h. sie müssen vollständig und dauerhaft auf Produkte verzichten, die Gluten enthalten. Dazu zählen insbesondere folgende Getreidesorten und Produkte, in denen diese Getreidesorten meist verarbeitet sind:

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  • Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Hafer, Grünkern, Couscous, Bulgur
  • Brot, Nudeln, Backwaren, Pizza, Müsli, Kekse
  • Paniertes Fleisch
  • Bier, Malzkaffee

 

Patienten mit einer Gluten-Unverträglichkeit müssen sich umfassend mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen und lernen, in welchen Lebensmitteln Gluten enthalten ist. Bei verarbeiteten Lebensmitteln sind die Hersteller seit 2005 verpflichtet, glutenhaltige Nahrungsmittel nach der Allergenkennzeichnungpflicht auszuzeichnen. So müssen glutenhaltige Zutaten wie z.B. Weizen auf der Zutatenliste einer Produktverpackung erwähnt werden.

Dr. Edibon und Zöliakie

Das Wichtigste vorweg: alle Produkte von Dr. Edibon sind glutenfrei, d.h. sie können von Zöliakie-Patienten ohne Einschränkungen verzehrt werden.

Für Krebspatienten, die sich LOW CARB oder ketogen ernähren (also extrem kohlenhydratlimitiert) bedeutet eine Gluten-Unverträglichkeit eine zusätzliche Einschränkung im Rahmen ihrer Ernährung. Es kommt nicht nur darauf an, Kohlenhydrate zu reduzieren, sondern auch strikt darauf zu achten, dass die Lebensmittel, die verzehrt werden, kein Gluten enthalten. Das ist im Alltag nicht immer leicht umzusetzen, insbesondere wenn man durch eine Krebserkrankung häufig geschwächt ist und oft keine Lust oder Zeit hat, selbst zu kochen.

Das Ernährungskonzept von Dr. Edibon bietet hier eine Lösung an: Mit der optimalen Zusammensetzung an Nährstoffen versorgt, können sich Patienten schnell und einfach eine schmackhafte Nahrung zubereiten.
Alle Dr. Edibon Gerichte sind:

  • Kohlenhydratlimitiert
  • Ketogen (im Rahmen einer ketogenen Ernährung)
  • Energiereich
  • Glutenfrei
  • Laktosefrei
  • Einfach zuzubereiten (tiefgekühlte Fertiggerichte)
  • Geschmacklich hervorragend

Sollten Sie konkrete Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich gerne an unsere kostenlose Ernährungsberatung