Achtsamkeit für ein entspanntes Leben

Achtsamkeit bedeutet, unser Leben im Hier und Jetzt wahrzunehmen. Je älter wir werden, umso „automatischer“ leben wir und laufen dabei Gefahr, dass wir an unserem Leben vorbeileben. Die Folge: Wir werden zunehmend unzufriedener.

Kommt eine schwerwiegende Erkrankung wie z.B. Krebs hinzu, wird das Leben erstmal völlig auf den Kopf gestellt. Ängste, Kummer, die ungewisse Zukunft bereiten uns große Sorgen.

Was kann man tun, um allen Widrigkeiten zum Trotz etwas mehr Ruhe und Gelassenheit in den Alltag zu bringen?

Versuchen Sie, mit ein paar kleinen Tipps, die Achtsamkeit in Ihr Leben zu integrieren:

  1. Lachen Sie jeden Tag! Denn ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag, das wusste schon Charlie Chaplin. Kinder lachen bis zu 500-mal am Tag, Erwachsene meist nur noch 15-mal.
  2. Tauschen Sie mit den Menschen, die Sie lieben, Zärtlichkeiten aus. Das vermindert Ihren Stress.
  3. Machen Sie täglich einen Termin mit sich selbst, auch wenn es nur fünf Minuten sind. In dieser wertvollen Zeit machen Sie nur etwas für sich: ein Buch lesen, tanzen, singen oder vielleicht einfach gar nichts.
  4. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Ernährung. Probieren Sie neue Kräuter und Gewürze. Essen Sie einmal mit geschlossenen Augen.
  5. Wenn Sie am Abend im Bett liegen, denken Sie an etwas, was gut gelaufen ist. So schlafen Sie mit diesem positiven Gedanken ein.
  6. Singen Sie, denn beim Singen haben negative Gedanken und Gefühle keine Chance.

Besonders eingehen möchte ich gerne noch auf den 1. Tipp:

Der Kabarettist und Arzt Eckart von Hirschhausen sagt: «Lachen ist schmerzstillend. Ein solcher Effekt kann bis zu zwei Stunden anhalten». Dafür gibt es sogar wissenschaftliche Beweise. So fand eine Forschergruppe um den Humorforscher Willibald Ruch heraus, dass herzhaftes Lachen die Empfindlichkeit für Schmerzen um bis zu 30 Prozent senken kann. Dafür machten sie einen Test. Sie schickten 77 Personen ins Eiswasser. Nun kommt das Interessante: Wer dabei schallend lachte, konnte es länger aushalten.

„Lachen ist die beste Medizin“ enthält also mehr als nur einen Funken an Wahrheit. Welche Nebenwirkungen hat das Lachen?

  • Es entspannt alle Muskeln
  • Es sorgt für eine optimale Sauerstoffversorgung
  • Es steigert die Befindlichkeit
  • Es kann Glückshormone freisetzen
  • Es baut Stress ab
  • Es beschleunigt den Puls und den Kreislauf und somit die Hautdurchblutung
  • Es setzt das Zwergfell in Bewegung und „massiert“ somit innere Organe
  • Es verstärkt die Immunabwehr…

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Lachen.

Herzlichst,

Ihre Margret Ache

www.LCHF-Deutschland.de

Autor

author_image

Margret Ache
In ihrer Wahlheimat Schweden begegnete sie im Jahr 2008 erstmalig der Ernährungsform LCHF (Low Carb High Fat). Seit dieser Zeit beschäftigt sich die die gelernte Fachgesundheits- pflegerin und Gesundheits- und Entspannungspädagogin sehr intensiv mit dem Thema gesunde Ernährung. Insbesondere durch den Kontakt zu Dr. Annika Dahlqvist (der Begründerin dieser Ernährungsform in Schweden) ist Frau Ache stets auf dem neuesten Wissensstand.
Mehr erfahren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.